29.03.18 – Ein „fauler“ Tag in Llangollen

Heute morgen wollten wir gaaanz früh aufstehen, um ein Parkticket für unser Bötchen zu kaufen, denn gestern war ja keiner mehr im Office. Hatten gerade den ersten Tee und Kaffee auf, da klopfte es an unserer Tür: eine nette Dame, die hier kontrolliert, dass hier keine Schwarz-Parker liegen, verkaufte uns das Parkticket. Super, so konnten wir gemütlich die Hundejungs noch lüften und gingen dann in der Llangollen-Wharf frühstücken, ein richtig gutes englisches Frühstück:

Dann wollen wir durch den Ort laufen, kamen am Bahnhof vorbei und besichtigten erst einmal den. Leider haben wir uns nicht richtig informiert,

sonst wären wir mit der einfahrenden Dampflok von Llangollen bis Corwen und zurück mitgefahren.

Nächstes mal 🙂

Dann sind wir „bummeln“ gegangen. Fast hätten wir uns ein Schieferplatte mit walisischem Drachen und Hausnummer gekauft, aber die Herstellungszeit hätte unser Urlaubsende überschritten – leider.

Dann haben wir erst einmal für die Hundejungs Kauknochen gekauft und uns noch nett mit der Verkäuferin über Narrowboate unterhalten, denn sie konnte auch ein Lied von „der Arbeit auf und mit einem Narrowboat“ singen: ihr 86 jähriger Vater wollte so eine Tour, ihr Mann hatte kurz vorher einen Herzkasper, ihre Mutter, die auch „nur“ Urlaub auf dem Boot machte, wunderte sich nur, dass ihre Tochter nach Schleuse auf, Schleuse zu, Brücke hoch, Brücke runter und noch kochen für die ganze Bagage, um 8 Uhr abends müde und kaputt ins Bett fiel – ich kann  es nachvollziehen 🙂

Gott sein Dank hatten wir gut gefrühstückt, denn überall lächelten eine die Pies und Pastries an – son konnten wir tapfer an allen Köstlichkeiten vorbei gehen.

Beim Schlendern kamen wir am Heimatmuseum von Llangollen vorbei und taten uns etwas Kultur an – sehr interessant:

Auf dem Weg zurück zum Boot kamen wir noch an einigen Gebrauchtwaren-Läden vorbei: ich liebe solche Läden.
In einem habe ich auch eine Tasse (gut, dass wir nicht genug Tassen haben) und ein nettes Schild bzgl. unserer Katze und unserer Hunde gefunden, demnächst an unserer Haustür.
Dann aber flux zum Boot, die Jungs lüften. Wir haben dann zum ersten mal in diesem Urlaub, Mittagspause gemacht. Das tat richtig gut, aber danch musste ich mich bewegen:

Rupi ließen wir auf dem Boot, denn es ging ab zu den Horseshoe Falls
Erst jetzt können wir behaupten, den kompletten Llangollen-Kanal – von den Horseshoe-Falls, die den Kanal mit dem Wasser des Dee speisen, bis zur Hurleston-Junction befahren/bewandert zu haben.

Schmitti bekam noch richtig Spaß, denn er traf auf einen jungen Greyhound, der ihn richtig „zum Schwitzen“ brachte:

Auf dem Hin- und auf dem Rückweg kam uns ein (Touristen-) Treidelboot entgegen. Wir in Deutschland eigentlich auch das Treidel vermarktet?

Wir hatten heute ein gutes Timing: auf dem Rückweg fing es an zu dröppeln und als wir am Boot waren und Rupi noch einmal  Gassi führten, fing es an sich einzuregnen. Also haben wir einen gemütlichen abend gestartet und schließen gerade den Abend mit „Die Hard I“ ab – lustig, dass die Terroristen im Original deutsch sprechen:

Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke

 

 

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